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Newsletter Nr. 3/September 2013

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Stürze und ihre Folgen.

Was Hänschen trainiert, nützt Hans immerdar.


 

Die letzte Gesundheitsbefragung des Bundesamtes für Statistik ( BfS) zeigt: Bis zum 74. Altersjahr stürzen alle Altersklassen etwa gleich häufig, nämlich einer von sieben Menschen einmal jährlich. Danach gibt es eine dramatische Veränderung. Bereits jeder sechste über 75-järige stürzt einmal pro Jahr und jeder achte gar mehrmals. Die Folgen sind oft gravierend: Tausende Knochenbrüche, vor allem an Hüften, Handgelenken und Wirbelsäule.

In den Schweizer Spitälern mussten 2011 alleine wegen des gefürchteten Schenkelhalsbruchs 5886!! Patienten im Alter von 70 Jahren und älter behandelt werden, wie Erwin Wüest vom Informationsdienst Gesundheit des BfS sagt. Schenkelhalsbrüche sind eine der häufigsten Ursachen für frühzeitige Invalidität und Pflegebedürftigkeit. Nicht selten führen solche Stürze gar zum Tod: "166 Menschen im Alter von 70 Jahren und älter sind 2011 wegen eines Sturzes gestorben", so Wüest. Meist sterben die Betroffenen nicht an den Folgen des Sturzes, sondern an den Komplikationen danach.

Gründe für diese häufigen Brüche sind einerseits Osteoporose, also die nachlassende Knochenqualität. Knochen werden poröser und schon ein kleiner Stoss kann reichen, dass sie brechen. Und andererseits mangelnde Kraft und Koordination die zu vermehrtem Hinfallen führt. "Eine gute Balance verhindert Verletzungen in allen Altersstufen", betont Pia Fankhauser von Physioswiss, dem Berufsverband der Physiotherapeuten. Kraft- und Koordinationstraining sollte schon im Kindesalter beginnen, denn Kinder, die Koordination geübt haben, sind im Alter wesentlich fitter. (Quelle: Sonntagsblick Magazin Nr. 35, vom 1. September 2013)

Diese Erkenntnisse sind für uns im Perla Park nicht neu, nun aber auch durch das BfS statistisch belegt.

Bereits seit Januar 2009 bieten wir wöchentlich den Kurs "Bewegen mit Freude " an, der von Bart Schoeneveld, unserem "Haus-Physiotherapeuten" durchgeführt wird. In diesem Kurs wird auf spielerische Art und Weise Koordination geübt, aber auch der Umgang mit Stöcken oder Rollatoren.

Trotzdem kommt es auch in unserem Haus zu Stürzen, die einen Bruch zur Folge haben. In diesem Jahr haben wir bereits 57 Stürze registriert, davon 22 von einem einzelnen Bewohner. Ein Sturz einer Bewohnerin führte zu einem Oberschenkelhalsbruch und ein Sturz zu einem Armbruch.

Fazit: Trainieren Sie heute Kraft und Koordination, damit Sie im Alter fitter sind und möglichst nicht in der Statistik der Oberschenkelhalsbrüche erscheinen.

"Abwechslung macht das Leben süss"

Diese Erkenntnis ist auch nicht neu und ab und zu mal aus dem Alltag ausbrechen fördert die Stimmung.

Bei der Planung für einen Personalausflug hat sich die Mehrheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu entschlossen, mit der CabriO-Bahn aufs Stanserhorn zu fahren.

Die erste Gruppe ist am 26. August aufgebrochen und der Himmel meinte es gut mit uns.

Fantastisches Wetter, ein einmaliger Ausblick auf den Vierwaldstätter-, Zuger- und Lauerzersee, ein Gipfelrundgang, begleitet von einem Ranger, der uns die Natur auf dem Stanserhorn näher gebracht hat und ein feines Mittagessen, haben uns in gute Stimmung gebracht. Auf dem Rückweg noch ein Bummel durch die Luzerner Altstadt zum Löwendenkmal und ein Spaziergang über die Kappelbrücke vollendeten diesen schönen Tag. Müde, aber gut gelaunt sind wir am späteren Nachmittag wieder im Perla Park eingetroffen. An solchen Tagen lernt man sich auch abseits der Arbeitswelt ein wenig besser kennen, was in hektischen Momenten sicher ein Vorteil ist. Luzern und seine Umgebung bietet wirklich viel interessantes und sehenswertes. Wann planen Sie den nächsten Ausflug in diese Region um sich selber zu entspannen?

 

Wenn Sie diesen Newsletter spannend und interessant finden, leiten Sie ihn an möglichst viele Freunde und Bekannte weiter.

Mit besten Grüssen

Walter Winteler / Heimleitung


Die nächste Ausgabe erscheint in 8 Wochen