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Newsletter Nr. 7/Mai 2014

Sehr geehrte/r ###USER_first_name### ###USER_last_name###

Gesundheit, welche Checks sind wirklich nötig.

Wie jedes Jahr habe ich mich bei meinem Hausarzt angemeldet um mich mal wieder "durchchecken" zu lassen. Glücklicherweise ist mein Hausarzt noch vom alten Schlag: "Haben Sie irgendwelche Beschwerden?" "Nein, eigentlich nicht." Er hat mich dann abgehört, abgeklopft, mir bei der Niere gedrückt, den Bauch abgetastet, einige Fragen gestellt, mich auf die Waage gestellt und mir versichert, dass ich absolutes Normalgewicht habe und auch mein Bauchumfang normal sei. "Sie sind gesund." Punkt und der Besuch war beendet.

Dabei haben doch Check-ups einen gewissen Charme: Ärzte stellen fest, ob Gesunde oder solche, die sich dafür halten, Krankheiten haben. Krankheitsherde werden entdeckt und behandelt, damit keine Symptome entstehen oder das Ganze nicht tödlich verläuft. Um nun maximalen Nutzen zu erreichen, checkt man am besten ganze Bevölkerungsgruppen systematisch durch. So weit der Idealfall. Doch den Idealfall gibt es nicht. Bei Check-ups herrscht Verunsicherung. Was für wen sinnvoll und empfehlenswert ist, darüber reden sich die Experten die Köpfe heiss. Ist ein PSA-Test, zur Früherkennung von Prostatakrebs, bei einem symptomlosen Mann sinnvoll? Das unabhängige Expertengremium Swiss Medical Board lehnt den Test, bei symptomlosen Männern ohne Risikofaktoren ab. Die Schweizerische Gesellschaft für Urologie hingegen hält an dem Test fest. Nicht als "unkritisches Massenscreening", aber als Teil der individuellen Krebsvorsorge. Böse Zungen behaupten nun dass dies kein Wunder sei: Urologen und Labors verdienen ja auch daran.

Nützlich oder schädlich? das ist die zentrale Frage. Gemäss dem Epidemiologen Johannes G. Schmidt kann der Schaden schnell überwiegen. Vor allem, wenn es zu "Überdiagnosen" komme, Untersuchte damit verängstigt und / oder unnötigen Eingriffen unterzogen werden. Laut Schmidt muss man sich immer eines vor Augen halten: Alle Tests - egal ob bildgebende Verfahren oder Gewebeanalysen - unterliegen Fehlern. Bei einer Diagnose könne auch eine Auffälligkeit entdeckt werden, die zwar nach Krebs aussieht, aber gar keiner ist. Und das mit schwerwiegenden Folgen: Weitere Tests werden anberaumt. Nachkontrollen veranlasst. Schlimm wird es für die Betroffenen, wenn auch weitere Abklärungen keinen eindeutigen Befund liefern. Die Ungewissheit kann sich so oft über Monate hinziehen und das ist eine grosse psychische Belastung. Und eine Absurdität: Ohne Check-up wären diese Menschen putzmunter und unbeschwert geblieben. Und eine weitere Feststellung: Die meisten Krebserkrankungen werden erst festgestellt, wenn die Erkrankung ausgebrochen ist. Also alles sinnlos? Nein, es gibt Check-ups, die sinnvoll sind: Blutdruckmessung, ab 20 so alle 5 Jahre, Cholesterinmessung zwischen 35 und65 Jahren alle fünf Jahre, Glaukom-Screening (grüner Star) Männer und Frauen ab 50, alle drei Jahre, Gebärmutterhals-Abstrich, bei Frauen ab 20. Alle drei Jahre, ab 65 nur bei Risikopatientinnen, Dickdarmspiegelung, ab 50, alle 10 Jahre bis 70.

Ich hoffe für Sie, dass Sie ebenfalls einen so unaufgeregten Hausarzt haben wie ich. Er lehnt es ab, einfach blind Labortest`s und weitere Check-ups anzuordnen und hat mir gesagt: "Freuen Sie sich an ihrer Gesundheit und denken Sie nicht ständig über alle möglichen Krankheiten nach". Wahrlich, es erleichtert das Leben. Und führt mich zum nächsten Thema:

Was ist eigentlich eine Bezugspersonenpflege?

Bei uns wird das wie folgt umschrieben: Wesentliches Prinzip der Bezugspflege ist die dezentrale und am Pflegeprozess orientierte Delegation der Verantwortung für alle pflegerischen Tätigkeiten an eine bestimmte diplomierte Pflegefachfrau/mann, der sogenannten Bezugsperson. Dies umfasst ebenfalls die patientenbezogene Administration (Kardexeinträge, BESA-Einstufungen) und die Arbeitsorganisation der ihr zugeordneten Pflegeassistenz-Mitarbeitenden, Lehrlingen und anderen Hilfskräften. Die Bezugspflege ist im Gegensatz zur tätigkeitsorientierten Funktionspflege, die als Bereichspflege oder Gruppenpflege bezeichnet wird, ein an den Bewohnern orientiertes und auf den Pflegeprozess ausgerichtetes Pflegesystem.

Der Vorteil der Bezugspflege liegt in der Dezentralisation, der Selbststeuerung durch die unterstützenden Pflegekräfte, in der Eigenverantwortlichkeit des Pflegenden für die Zeiteinteilung. Die bessere Unterstützung der Pflegetätigkeit wird ausserdem durch einen steten Informationsfluss zwischen den dauernd zugeordneten PflegemitarbeiterInnen und dem jeweiligen Pflegebedürftigen erreicht. Die PflegerInnen sind auch für den Kontakt zu den Angehörigen und den Ärzten zuständig. Dadurch, dass sich alle so besser kennen, erleichtert das auch die Kommunikation auch für die Angehörigen. Sie wissen, wer für ihre Mutter / Vater zuständig ist und so kann sich auch ein Vertrauensverhältnis entwickeln. In der Bezugspflege muss der Informationsfluss zwischen den Mitarbeitenden organisiert sein. Deshalb müssen, insbesondere bei der Übergabezeit, dem Schichtwechsel, mehr Zeit für den Rapport und die Information eingerechnet werden.

Nachteil der Bezugspersonen-Pflege: Für die Bewohner sind Personalwechsel, der Austausch oder das Fehlen der zugeordneten Pflegepersonen schwer zu verstehen und anzunehmen. Auch bei Ferien oder längeren Krankheitsabsenzen kann es schwierig werden, weil man sich an "sein" Pflegeteam gewöhnt hat und kein anderes will.

Dabei haben doch Check-ups einen gewissen Charme: Ärzte stellen fest, ob Gesunde oder solche, die sich dafür halten, Krankheiten haben. Krankheitsherde werden entdeckt und behandelt, damit keine Symptome entstehen oder das Ganze nicht tödlich verläuft. Um nun maximalen Nutzen zu erreichen, checkt man am besten ganze Bevölkerungsgruppen systematisch durch. So weit der Ide-alfall. Doch den Idealfall gibt es nicht. Bei Check-ups herrscht Verunsicherung. Was für wen sinnvoll und empfehlenswert ist, darüber reden sich die Experten die Köpfe heiss. Ist ein PSA-Test, zur Früh-erkennung von Prostatakrebs, bei einem symptomlosen Mann sinnvoll? Das unabhängige Experten-gremium Swiss Medical Board lehnt den Test, bei symptomlosen Männern ohne Risikofaktoren ab. Die Schweizerische Gesellschaft für Urologie hingegen hält an dem Test fest. Nicht als „unkritisches Massenscreening“, aber als Teil der individuellen Krebsvorsorge. Böse Zungen behaupten nun dass dies kein Wunder sei: Urologen und Labors verdienen ja auch daran.
Nützlich oder schädlich? das ist die zentrale Frage. Gemäss dem Epidemiologen Johannes G. Schmidt kann der Schaden schnell überwiegen. Vor allem, wenn es zu „Überdiagnosen“ komme, Untersuchte damit verängstigt und / oder unnötigen Eingriffen unterzogen werden. Laut Schmidt muss man sich immer eines vor Augen halten: Alle Tests – egal ob bildgebende Verfahren oder Gewebeanalysen – unterliegen Fehlern. Bei einer Diagnose könne auch eine Auffälligkeit entdeckt werden, die zwar nach Krebs aussieht, aber gar keiner ist. Und das mit schwerwiegenden Folgen: Weitere Tests wer-den anberaumt. Nachkontrollen veranlasst. Schlimm wird es für die Betroffenen, wenn auch weitere Abklärungen keinen eindeutigen Befund liefern. Die Ungewissheit kann sich so oft über Monate hin-ziehen und das ist eine grosse psychische Belastung. Und eine Absurdität: Ohne Check-up wären diese Menschen putzmunter und unbeschwert geblieben. Und eine weitere Feststellung: Die meis-ten Krebserkrankungen werden erst festgestellt, wenn die Erkrankung ausgebrochen ist. Also alles sinnlos? Nein, es gibt Check-ups, die sinnvoll sind: Blutdruckmessung, ab 20 so alle 5 Jahre, Choles-terinmessung zwischen 35 und65 Jahren alle fünf Jahre, Glaukom-Screening (grüner Star) Männer und Frauen ab 50, alle drei Jahre, Gebärmutterhals-Abstrich, bei Frauen ab 20. Alle drei Jahre, ab 65 nur bei Risikopatientinnen, Dickdarmspiegelung, ab 50, alle 10 Jahre bis 70.
Ich hoffe für Sie, dass Sie ebenfalls einen so unaufgeregten Hausarzt haben wie ich. Er lehnt es ab, einfach blind Labortest`s und weitere Check-ups anzuordnen und hat mir gesagt: „Freuen Sie sich an ihrer Gesundheit und denken Sie nicht ständig über alle möglichen Krankheiten nach“. Wahrlich, es erleichtert das Leben. Und führt mich zum nächsten Thema:

Was ist eigentlich eine Bezugspersonenpflege?
Bei uns wird das wie folgt umschrieben: Wesentliches Prinzip der Bezugspflege ist die dezentrale und am Pflegeprozess orientierte Delegation der Verantwortung für alle pflegerischen Tätigkeiten an eine bestimmte diplomierte Pflegefachfrau/mann, der sogenannten Bezugsperson. Dies umfasst ebenfalls die patientenbezogene Administration (Kardexeinträge, BESA-Einstufungen) und die Ar-beitsorganisation der ihr zugeordneten Pflegeassistenz-Mitarbeitenden, Lehrlingen und anderen Hilfskräften. Die Bezugspflege ist im Gegensatz zur tätigkeitsorientierten Funktionspflege, die als Bereichspflege oder Gruppenpflege bezeichnet wird, ein an den Bewohnern orientiertes und auf den Pflegeprozess ausgerichtetes Pflegesystem.
Der Vorteil der Bezugspflege liegt in der Dezentralisation, der Selbststeuerung durch die unterstüt-zenden Pflegekräfte, in der Eigenverantwortlichkeit des Pflegenden für die Zeiteinteilung. Die besse-re Unterstützung der Pflegetätigkeit wird ausserdem durch einen steten Informationsfluss zwischen den dauernd zugeordneten PflegemitarbeiterInnen und dem jeweiligen Pflegebedürftigen erreicht. Die PflegerInnen sind auch für den Kontakt zu den Angehörigen und den Ärzten zuständig. Dadurch, dass sich alle so besser kennen, erleichtert das auch die Kommunikation auch für die Angehörigen. Sie wissen, wer für ihre Mutter / Vater zuständig ist und so kann sich auch ein Vertrauensverhältnis entwickeln. In der Bezugspflege muss der Informationsfluss zwischen den Mitarbeitenden organi-siert sein. Deshalb müssen, insbesondere bei der Übergabezeit, dem Schichtwechsel, mehr Zeit für den Rapport und die Information eingerechnet werden.
Nachteil der Bezugspersonen-Pflege: Für die Bewohner sind Personalwechsel, der Austausch oder das Fehlen der zugeordneten Pflegepersonen schwer zu verstehen und anzunehmen. Auch bei Feri-en oder längeren Krankheitsabsenzen kann es schwierig werden, weil man sich an „sein“ Pflegeteam gewöhnt hat und kein anderes will.
 

Die Krux mit den Parkplätzen

Überall in der Stadt Zürich sind die Parkplätze rar oder extrem teuer. Für die Angehörigen unserer Bewohnerinnen und Bewohner stehen gerade mal drei Parkplätze zur Verfügung. Am Wochenende, Samstag und Sonntag, sind es deren sechs, da die sonst für den technischen Dienst und die Verwaltung reservierten Parkplätze auch den Angehörigen zur Verfügung stehen. Leider sind am Sonntag die Verbindungen zum Perla Park oft nicht so gut wie an den normalen Arbeitstagen, so dass es Mitarbeitende gibt, die mit dem Auto zur Arbeit fahren. Wir bemühen uns, auf Anfrage, unsere Mitarbeitenden bei der Suche nach einem Parkplatz oder einem Tiefgaragenplatz in der näheren Umgebung zu helfen. Leider können wir keine eigenen Parkplätze, unmittelbar vor dem Haus, anbieten. Die Parkplätze sind in erster Linie für unsere Besucher da, die zum Teil von weit her kommen, um ihren Vater oder ihre Mutter, Tante oder Grossmutter, im Perla Park zu besuchen. An dieser Stelle danke ich allen Mitarbeitenden, die sich einen Platz in der blauen Zone in einer Seitenstrasse suchen und Verständnis dafür haben, dass wir es nicht zulassen können, dass die Parkplätze, gerade an den Hauptbesuchstagen, durch unser Personal belegt werden.

In der näheren Umgebung haben andere Mitarbeitende einen Garagenplatz, den sie bei Bedarf und eigener Abwesenheit sicher zur Verfügung stellen. Wir sind ein Team. Fragen lohnt sich.


Renovationen...Renovationen...Renovationen

Unsere Liegenschaft kommt langsam in die Jahre und es sind laufend Renovationen, Verbesserungen, Anpassungen zu erledigen.

Gerade haben wir eine grosse Liftrenovation hinter uns, die während fast drei Wochen einen erheblichen Mehraufwand für unsere Mitarbeitenden brachte.

Weiter haben wir sämtliche öffentlichen Räume, vom Keller bis zum 4. Stock neu streichen lassen. Dies hat unser Hausmaler in vielen langen Nachtschichten erledigt, damit am Tag (fast) keine Einschränkungen nötig waren. Nun wird unser Technischer Dienst in den nächsten Wochen die frisch gemalten Wände noch mit einem dekorativen Wandschutz versehen. Hinter den Kulissen haben wir einen Schockfroster angeschafft, um die Küche zu entlasten.

Weiter haben wir ein neues Gästezimmer eingerichtet, so dass wir nun über zwei schön eingerichtete Zimmer verfügen, die wir auch kurzfristig, zur Verfügung stellen können, wenn pflegende Angehörige sich selber einmal entlasten oder zur Erholung zwei bis drei Wochen Ferien machen möchten.

Am Osterdonnerstag hatten wir eine 10 tägige Totalsanierung unserer Verwaltungsbüros abgeschlossen und konnten mit dem Neueinzug beginnen. Das Ausräumen der Schränke war mit viel Aufwand verbunden. Dabei stellten wir fest, dass sich in den Kästen viele Unterlagen angesammelt hatten, die nicht mehr gebraucht werden. Erstaunlich wie viel Platz wieder zur Verfügung steht, wenn man sich vom Alten trennt. Es macht Spass in den sanierten Räumen zu arbeiten.

Ein weiteres erhebliches Plus ist, dass wir in Zukunft unsere administrativen Aufgaben mit höhenverstellbaren Schreibtischen erfüllen können, die es uns erlauben, diese im Sitzen oder im Stehen zu erledigen.

Walter Winteler, Geschäftsführer